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Illustration auf der eine Person Bilder aus einem Tablet zieht

image+ platform for
open art education

25.04.2024

IMAGE+ Goes To School

Toolkit für den Schulunterricht

Digitale Bildarchive der Bildenden Kunst sind im Unterrichtsalltag meist nur Mittel zum Zweck. Selten steht der digitale Raum, in dem künstlerisches und kunsthistorisches Bildmaterial konsumiert wird, selbst im Zentrum der Auseinandersetzung. Dabei dienen digitalisierte Bestände längst nicht mehr nur der Dokumentation und Konservierung, sondern übernehmen eine wesentliche Funktion in der öffentlich zugänglichen Kunstvermittlung am Bild. Digitale Bildarchive sind aber - so die These - im Kontext experimenteller Lernerfahrungen rund um Kunst weit mehr als bloße Vehikel zur Vermittlung historischen Faktenwissens.

Ausgehend von Spivaks Konzept des Unlearning stellen sich folgende Fragen: Wie können wir im Umgang mit digitalen Bildarchiven eine Sensibilität für Leerstellen in der kanonischen Bildsprache der Kunst und ihrer Geschichte schaffen? Wie können wir im Rahmen der (Kunst-)Vermittlung dazu beitragen, habitualisierte und erlernte Machthierarchien aufzubrechen und eine antidiskriminierende und machtkritische Zukunft der Kunst(-geschichte) zu entwerfen?

Der kunstpädagogische Forschungsschwerpunkt "IMAGE+ Goes To School" im Projekt „IMAGE+ Platform for Open Art Education” versucht diesen Fragen nachzugehen und sie gemeinsam mit Lehramtsstudierenden des Faches Kunst und Design und ausgebildeten Kunstvermittler*innen didaktisch mit Gamification-Elementen in digitale Bildarchive einzubetten. Daraus entwickelten sich in mehreren Workshops spielerische Vermittlungskonzepte und Methoden, deren Ziel es ist, gemeinschaftliche Handlungsfelder im Kontext der genannten Fragestellungen zu bieten und für das postdigitale Zeitalter relevante Kompetenzen rund um Bildpluralismus anzubahnen.

Das daraus entstandene Toolkit wurde entwickelt, um medienpädagogische und machtkritische theoretische Ansätze mit praktischen, gemeinsam erprobten Strategien zu verbinden. Ziel ist es, die Nutzung des digitalen Bildarchivs als einen spielerischen Lernort zu fördern. Damit werden innovative Wege eröffnet, um zukunftsorientierte Qualifikationen zu entwickeln, die im 21. Jahrhundert von entscheidender Bedeutung sind.

Eine Zusammenarbeit mit dem Zentrum Didaktik für Kunst und interdisziplinären Unterricht der Universität für Angewandge Kunst Wien und dem Mozarteum Salzburg. Durchgeführt von Eva Greisberger, Eva-Maria Schitter und Petra Weixelbraun.

Fotos: Eva Greisberger, Eva-Maria Schitter, Petra Weixelbraun
Fotos: Eva Greisberger, Eva-Maria Schitter, Petra Weixelbraun
Fotos: Eva Greisberger, Eva-Maria Schitter, Petra Weixelbraun
Fotos: Eva Greisberger, Eva-Maria Schitter, Petra Weixelbraun
Fotos: Eva Greisberger, Eva-Maria Schitter, Petra Weixelbraun
Fotos: Eva Greisberger, Eva-Maria Schitter, Petra Weixelbraun
Fotos: Eva Greisberger, Eva-Maria Schitter, Petra Weixelbraun
Fotos: Eva Greisberger, Eva-Maria Schitter, Petra Weixelbraun
Fotos: Eva Greisberger, Eva-Maria Schitter, Petra Weixelbraun
Fotos: Eva Greisberger, Eva-Maria Schitter, Petra Weixelbraun
Fotos: Eva Greisberger, Eva-Maria Schitter, Petra Weixelbraun
Fotos: Eva Greisberger, Eva-Maria Schitter, Petra Weixelbraun
Fotos: Eva Greisberger, Eva-Maria Schitter, Petra Weixelbraun